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Wenn die Schule wieder anfängt: Warum alte Schulangst plötzlich zurückkehren – und wie Hypnose und EMDR Kindern helfen können

  • Autorenbild: Daniela Bergfried
    Daniela Bergfried
  • vor 2 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit
Schüler sitzen im Klassenzimmer und hören einer unscharfen Lehrerin vor der Tafel zu.
Schulkind in Klassenraum. Foto von Taylor Flowe auf Unsplash

Die Sommerferien sind vorbei, der Schulalltag hat wieder begonnen – und bei vielen Familien zeigt sich gerade jetzt etwas, das über die Ferien vielleicht ruhig geschlummert hat: Ihr Kind wirkt morgens angespannt, hat Bauchschmerzen vor der Schule, klammert sich beim Abschied fester als sonst, oder gerät bei dem Gedanken an die nächste Klassenarbeit fast in Panik.

Sie sind mit dieser Beobachtung nicht allein. Der Schulstart – ob nach den großen Ferien, beim Wechsel von der Kita in die Grundschule oder beim Übergang in eine weiterführende Schule – ist für viele Kinder ein Moment, in dem alte Unsicherheiten wieder an die Oberfläche kommen.


Typische Themen, die jetzt auftauchen


Schulangst nach dem Wechsel Ein Schulwechsel bringt neue Räume, neue Gesichter, neue Erwartungen mit sich. Was für manche Kinder aufregend ist, löst bei anderen echten Stress aus –

gerade wenn der Leistungsdruck spürbar steigt.

Trennungsangst beim Übergang in die Grundschule Der Schritt vom vertrauten Kindergarten in die Grundschule ist größer, als er von außen aussieht. Plötzlich ist der Tag länger, die Bezugspersonen sind neu, und manche Kinder reagieren darauf mit einer Trennungsangst, die vorher kaum sichtbar war.

Prüfungsangst und Blackout bei Klassenarbeiten Dieses Thema ist deutlich weiter verbreitet, als viele denken. Kinder, die eigentlich gut vorbereitet sind, erleben in der Prüfungssituation plötzlich eine Blockade – der Kopf ist wie leer, obwohl das Wissen da ist. Das ist keine Frage von Fleiß oder Intelligenz, sondern eine Stressreaktion des Nervensystems.


Das Tückische an all diesen Ängsten: Sie fangen oft klein an – ein mulmiges Gefühl, ein zögerlicher Morgen – und können sich, wenn sie unbeachtet bleiben, mit der Zeit verstärken und verfestigen.


Wie Hypnose und EMDR hier ansetzen können


Genau hier setzt meine Arbeit mit Kindern und Jugendlichen an. Statt nur das äußere Verhalten zu betrachten, arbeite ich mit kindgerechter Hypnose und EMDR daran, von innen heraus Stabilität aufzubauen.


Das bedeutet konkret:

  • Wir aktivieren die eigenen inneren Ressourcen Ihres Kindes – die Fähigkeiten, Bilder und Erinnerungen, die ihm bereits Sicherheit geben

  • Wir helfen dem Nervensystem, aus dem Alarmzustand herauszufinden, der Blackouts und Angstreaktionen erst auslöst

  • Wir schaffen eine sichere innere Basis, von der aus Ihr Kind wieder Vertrauen fassen kann – in sich selbst und in die neue Situation

Ziel ist nicht, die Angst "wegzutrainieren", sondern Ihrem Kind zu helfen, sich selbst wieder als sicher und handlungsfähig zu erleben. Kinder reagieren auf diese Methoden oft besonders gut, weil sie sehr bildhaft und ressourcenorientiert arbeiten – kindgerecht, ohne Druck, ohne dass alte Erlebnisse mühsam "aufgearbeitet" werden müssen.


Wenn Sie sich in diesen Zeilen wiederfinden


Wenn Ihr Kind gerade mit Schulangst, Trennungsangst oder Prüfungsangst zu kämpfen hat: Sie müssen nicht abwarten, ob sich das "von selbst gibt". Je früher eine beginnende Angst begleitet wird, desto leichter lässt sie sich auflösen, bevor sie sich verfestigt.

Ich begleite Kinder und Jugendliche einfühlsam und in ihrem eigenen Tempo – und Sie als Eltern beziehe ich selbstverständlich mit ein. Melden Sie sich gerne für ein erstes, unverbindliches Gespräch, in dem wir gemeinsam schauen, was Ihrem Kind jetzt helfen könnte.



 
 
 

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