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Wechseljahre – wenn sich nicht nur der Körper wandelt

Autorenbild: Daniela Bergfried
Daniela Bergfried
21. Sept.
3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 22. Sept.

Nachdenkliche Frau vor untergehender Sonne – Wechseljahre als Zeit des Wandels

Die Wechseljahre sind eine Zeit des Wandels. Meist denken wir dabei zuerst an den Körper, an Hormone und an körperliche Veränderungen. Doch auch in uns selbst verändert sich etwas: wie wir uns fühlen, wie wir auf Belastungen reagieren und welche Fragen wir uns plötzlich stellen. Und auch in uns darf sich etwas wandeln.


In diesem Beitrag geht es um die seelische Seite dieser Lebensphase. Körperliche Beschwerden sollten immer ärztlich abgeklärt werden. Meine Arbeit setzt dort an, wo es um dein inneres Erleben geht.


Schlafprobleme, Unruhe und Stimmungsschwankungen in den Wechseljahren

Viele Frauen, die zu mir in die Praxis nach Köln kommen, beschreiben ähnliche Erfahrungen:

Der Schlaf wird unruhiger. Man wacht nachts auf, und die Gedanken beginnen zu kreisen, um die Arbeit, die Familie, um all das, was noch zu erledigen ist.

Tagsüber ist da eine innere Unruhe, die schwer zu greifen ist. Die Stimmung schwankt, Kleinigkeiten bringen einen schneller aus dem Gleichgewicht als früher.

Manche erleben Ängste oder ein Gefühl der Überforderung, das sie so von sich nicht kennen.

Und oft taucht ein Gedanke auf, der besonders verunsichert: „Ich erkenne mich selbst nicht mehr wieder."

Wenn du dich in einem dieser Punkte wiederfindest: Du bist damit nicht allein, und es ist nichts, was du einfach aushalten musst.


„War es das?" – Neuorientierung in den Wechseljahren

Die Wechseljahre fallen häufig in eine Zeit, in der sich auch äußerlich viel verändert. Die Kinder gehen aus dem Haus. Auf einmal ist wieder mehr Zeit für dich selbst, und gerade diese Zeit kann sich ungewohnt anfühlen.

Viele Frauen stellen sich dann Fragen wie: War es das jetzt? Wie geht es in meinem Leben weiter? Was möchte ich eigentlich noch?

Manchmal kommt dabei auch eine schmerzhafte Erkenntnis: Dass man sich jahrelang für andere aufgerieben hat, für die Familie, den Beruf, die Menschen um einen herum, und selbst ein Stück weit auf der Strecke geblieben ist.


Warum es so schwerfällt, an sich selbst zu denken

Vielleicht kennst du das: Du hast endlich Zeit für dich und weißt gar nicht, was du damit anfangen sollst. Oder du spürst ein schlechtes Gewissen, sobald du einmal nur an dich denkst.

Das ist kein Zufall. Viele von uns haben nie gelernt, die eigenen Bedürfnisse im Blick zu haben. Wir haben gelernt, zu funktionieren, uns anzupassen, für andere da zu sein. Diese Muster sind oft tief verankert, und sie lassen sich nicht einfach durch einen guten Vorsatz ablegen.

Genau hier lohnt es sich, genauer hinzuschauen: Woher kommt es, dass es mir so schwerfällt, an mich zu denken? Und wie fühlt es sich an, wenn ich es trotzdem tue?


Stress und Wechseljahre – ein Kreislauf, der sich unterbrechen lässt

In den Wechseljahren reagieren viele Frauen empfindlicher auf Stress. Gleichzeitig beeinflussen sich Psyche und Körper gegenseitig: Anhaltende Anspannung kann das, was in dieser Zeit ohnehin schon herausfordernd ist, zusätzlich verstärken, etwa unruhigen Schlaf, innere Unruhe oder schnelle Gereiztheit.

Umgekehrt kann es entlasten, Stress früh zu erkennen und bewusst gegenzusteuern. Wer lernt, zur Ruhe zu kommen und die eigenen Grenzen zu achten, erlebt diese Zeit des Wandels oft als weniger belastend.

Als ausgebildete Entspannungspädagogin kann ich dir dafür auch ganz praktische Methoden an die Hand geben, zum Beispiel Autogenes Training oder Progressive Muskelrelaxation. Beides kannst du nach kurzer Zeit selbstständig im Alltag anwenden.


Wie Hypnose-, EMDR- und Ego-State-Therapie in den Wechseljahren begleiten können


In meiner Praxis arbeite ich mit Methoden, die dich dabei unterstützen können, diesen Wandel bewusst zu gestalten.


Hypnose kann helfen, zur Ruhe zu kommen und den Blick nach innen zu richten. In einem Zustand tiefer Entspannung wird oft leichter spürbar, was du wirklich brauchst. Alte Blockaden, Muster und Ängste können sanfst gelöst werden. Damiot Du Deine Bedürfnisse und Grenzen wieder entdecken kannst.


EMDR-Therapie kann unterstützen, wenn alte Erfahrungen und Muster dich daran hindern, gut für dich zu sorgen, oder alte Trigger und Ereignisse Dich nicht los lassen.


Ego-State-Therapie schaut auf die verschiedenen inneren Anteile in dir, zum Beispiel den Anteil, der immer für andere da sein will, und den, der sich nach Ruhe und Raum für sich sehnt.


Gemeinsam können wir uns anschauen:

  • Wer bin ich, jenseits meiner Rollen?

  • Was möchte ich noch vom Leben?

  • Wo will ich hin, und wie komme ich dorthin?


Es geht darum, den Blick für dich selbst zu schärfen, deine Bedürfnisse und Grenzen kennenzulernen und zu spüren, und sie im Alltag dann auch zu leben.


Du musst diesen Weg nicht allein gehen – Begleitung in Köln

Die Wechseljahre sind keine Phase, die du einfach durchstehen musst. Sie können auch eine Einladung sein, dich selbst neu kennenzulernen.


Wenn du dir dabei Begleitung wünschst, melde dich gern für ein kostenloses Telefonat. Wir schauen gemeinsam, was du gerade brauchst. Meine Praxen findest du in der Kölner Innenstadt (Antwerpener Straße) und in Köln-Sürth.


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Hinweis: Körperliche Beschwerden in den Wechseljahren sollten immer ärztlich oder gynäkologisch abgeklärt werden. Meine Begleitung ersetzt keine medizinische Behandlung.

 
 
 

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